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    Dhoula Bel – Ein Rosenkreuzer-Roman (German Edition)

    Por Paschal Beverly Randolph

    Sobre

    Dhoula Bel - ein Rosenkreuzer-Roman von Randolph, Paschal Beverly, 1825-1874
    Veröffentlicht: 1922
    Seitenzahl: 252

    Vorwort (Auszug)

    Um die Mitte des vorigen Jahrhunderts, das so ungewöhnlich viele in okkulter Hinsicht bemerkenswerte Menschen hervorgebracht hat, lebte in den Südstaaten Amerikas ein Mann, der sich P. B. Randolph nannte, in seiner Jugend Friseur war, später alle möglichen kleinen Berufe ausübte und in sonderbarem Stolz von sich behauptete, sieben Menschenrassen zu verkörpern: Inder, ägyptische Fellachen, Neger, Weiße, Turkmenen, Kreolen und Armenier. Ich kann seinen Stammbaum natürlich nicht nachprüfen, aber Freunde, die Randolph kannten, sagten mir, sein Typus sei derart auffallend und fremdartig gewesen, dass sie keinen Zweifel in seine Angaben gesetzt hätten.
    Randolph schrieb mehrere Bücher, teils Abhandlungen über sogenanntes Kristallsehen (eine Methode, Visionen durch Starren in schwarze Spiegel zu erzeugen), teils Romane höchst merkwürdigen und verworrenen Inhaltes, die seitdem in Vergessenheit geraten sind das Publikum wusste nichts Rechtes damit anzufangen und wohl schon, als die Bücher erschienen, mögen die meisten Leser den Kopf geschüttelt haben, als sie ihnen in die Hände fielen.
    Eines dieser Werke, „Dhoula Bei", liegt hier vor als dritter Band der Serie „Romane und Bücher der Magie".
    Ich habe es vor vielen Jahren als Manuskript durch Vermittlung einer okkulten amerikanischen Brüderschaft, deren Gründer der Autor war, von der Witwe Randolphs, einer Negerin in Ohio, nebst anderen Schriften und einem der erwähnten schwarzen Spiegel — einem sogenannten indischen ■ „Battah"-Spiegel — erworben.
    Es sei hier kurz bemerkt, daß ich den Roman „Dhoula Bei", keineswegs von der Ansicht ausgehend, es handle sich dabei um ein Buch von besonderem literarischen Werte, herausgebe, sondern lediglich in der Erwägung: es hegt ein starker Reiz darin, einen Blick in die Gedanken-welt eines Menschen zu tun, der, ein Schwärmer katexochen und ein Cagliostro im kleinen, ohne jemals auch nur die geringste Schulbildung genossen zu haben, plötzlich zur Feder greift und hemmungslos, ein Halbwilder und Besessener, zu uns spricht.
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