Die Rolle des Klangs ist bisher in vielen Betrachtungen der Theaterarbeiten des amerikanischen Künstlers Robert Wilson nicht genügend beachtet worden. Wilsons Theater wird vielfach mit dem Etikett „Theater of Images“ belegt und oft herrscht die Ansicht, Wilson ordne den Inhalt und den Text seiner visuellen Ästhetik unter. Tatsächlich nähert sich Wilson aber meist über die Struktur einem Werk und behandelt unterschiedliche ästhetische Ebenen des Theaters als gleichberechtigte "Stimmen" oder "Spuren" (tracks).
Die vorliegende Diplomarbeit nähert sich ausgewählten Arbeiten von Wilson mit dem Handwerkszeug der musikwissenschaftlichen Partituranalyse und betrachtet die Rolle der akustischen "Spuren" und ihre Rolle im "Trackwork" der Wilson'schen Theatersprache.
Die vorliegende Diplomarbeit nähert sich ausgewählten Arbeiten von Wilson mit dem Handwerkszeug der musikwissenschaftlichen Partituranalyse und betrachtet die Rolle der akustischen "Spuren" und ihre Rolle im "Trackwork" der Wilson'schen Theatersprache.