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    Nachrichtenselektion als Problem in Informationssendungen des Fernsehens

    Por Michael von Scheidt

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    Magisterarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,0, Ruhr-Universität Bochum (Institiut für Medienwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Dabei stehen die bereitgestellten Informationen meist mehr oder minder zusammenhangslos
    nebeneinander: Die Zuschauer sehen Bilder der gerade beendeten Bischofskonferenz,
    erfahren Neuigkeiten über die entscheidende Runde der ungarischen
    Parlamentswahl und über die Sicherheit von Autobahntunneln; hier scheitern Tarifverhandlungen
    in der Chemieindustrie, dort werden zwei Islamisten festgenommen; Pakistan
    setzt seine Raketentests fort und der SC Freiburg schöpft neue Hoffnung im Abstiegskampf.
    Eine Nachricht lässt sich demnach definieren als „ein Ereignis, das aus
    einer Gesamtheit an Geschehnissen zur Berichterstattung ausgewählt wurde“, also als
    „Ergebnis eines Selektionsprozesses durch Journalisten“ (Kamps/Meckel 1998, 17).
    Bei einem so komplexen Feld wie der Nachrichtenberichterstattung muss sich freilich
    die Suche nach einer Antwort auf die Frage, warum bestimmte Vorgänge als Nachrichten
    sichtbar gemacht und andere systematisch ignoriert werden, als problematisch erweisen.
    Im Zentrum des Interesses des ersten Teils dieser Arbeit soll daher zunächst vor
    allem die Frage stehen, welche journalistischen Selektionskriterien und welche Einflussfaktoren
    sich durch die Fortentwicklung klassischer Theorie- und Untersuchungsansätze
    zur Nachrichtenauswahl als bedeutsam erwiesen haben. Dabei wird schon hier
    der Versuch unternommen, das gesamte Problemfeld in den Kontext von Fernsehnachrichtensendungen
    in der BRD einzubetten.
    Ferner wird auf einer zweiten Ebene unter Bezugnahme auf den journalistischen Output
    der Tagesschau sowie auf die Arbeit der medienkritischen Initiative Nachrichtenaufklärung
    versucht, sich der Problematik der Bewertung der von Fernsehnachrichten entworfenen
    Wirklichkeitsmodelle zu nähern, die Resultat der im ersten Teil der Arbeit
    beleuchteten Selektionsmechanismen sowie der vielfältigen Bedingungen, unter denen
    sie ablaufen, sind. Dabei wird ausgehend von der Tatsache, dass die Auswahl von
    Nachrichten zwangsläufig immer auch den Ausschluss andererer möglicher Themen
    bedingt, vor dem Hintergrund der Themenstruktur und Nachrichtengeographie der Tagesschau
    des vergangenen Jahres vor allem die Publikation einer Liste der aus der Sicht
    der Initiative Nachrichtenaufklärung im Jahr 2002 vom Nachrichtenjournalismus vernachlässigten
    Themen diskutiert.
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