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    Actrix M…: Complete Edition (German Edition)

    Por Thomas Franz

    Sobre

    peractum est...
    zumindest vorläufig...
    Berlin 2016. Eine Serie von satanischen Ritualmorden erschüttert die Stadt. Eine junge Berliner Kriminalkommissarin wird mit der Aufklärung der Ritualmorde beauftragt. Dabei gerät sie in ein Netz von Lügen und Täuschungen. Die Grenzen von richtig und falsch drohen zu verblassen. Am Ende bleibt ihr nur selbst schuldig zu werden, um noch größeres Leid zu verhindern.
    Die goetheschen und schillerschen literarischen Subjekte revoltierten noch gegen die früheren Schübe der Vergesellschaftung, indem sie den geheimen Punkt, den noch kein Philosoph gesehen und bestimmt hat, in dem das Eigentümliche unseres Ichs, die prätendierte Freiheit unsres Wollens mit dem notwendigen Gang des Ganzen zusammenstößt, thematisierten. Mirea und „ihr“ Thomas können darüber nur lachen. Mehr lachen können sie noch über die Waschlappen der Postmoderne, die auf diese globale Dimension einer intensivierten Vergesellschaftung mit der Kulturkrankheit der Depression als psycho-sozialem Muster reagieren. Mirea und Thomas hingegen akzeptieren die postmoderne Unverbindlichkeit mit spielerischer – vielleicht auch nur gespielter - Akzeptanz, denn „unsere beiden Freunde“ wissen, dass der Anspruch des modernen Menschen Blödsinn ist: Sei du selbst! Wegen mir, aber welcher? Wie viele bin ich? Und welcher davon ist ich? – Ich weiß zwar nicht, wer ich bin, aber was ich mit Bestimmtheit weiß ist, was ich nicht sein will: eine einzige Person! Eine einzige Person, das ist bloß „niemand“. Deshalb verachten Mirea und ihr Thomas das Individuum, deshalb sind sie zu zweit. Individualität stellt für Mirea und ihren Thomas nichts weiter als eine Form von romantischem Egoismus dar, den beide als bekennende postmoderne Subjekte ohne Psyche und Fokus „bis aufs Blut“ – es wird also wieder blutig werden - bekämpfen werden. Davon handelt dieser zweite Teil von „Mirea“: Mireas und Thomas´Kampf gegen die Waschlappen von heute, die ihre Identität leben wollen. Eine Identität, die es in der Postmoderne nur nach den Regeln des MARKTES als Kollektividentität geben kann: Mirea und ihr Thomas predigen diese postmoderne Subjektposition, indem sie den SCHÖNHEITSKULT gegen jegliche Individualisierungstendenz in Stellung bringen. Der Schönheitskult stellt Mireas und ihres Thomas´ brillianter Gedankenführung folgend die schärfste Ausprägung dieser globalen Vergesellschaftungstendenzen der Postmoderne dar. Mirea und ihr Thomas werden auf den folgenden Seiten erbarmungslos Hässliche nicht nur benachteiligen, sondern mehr noch: sie werden versuchen, diese auszurotten. Am Ende steht ihre Vision einer Gesellschaft von schönen Menschen, die ausschließlich schöne Dinge tun (Kunst produzieren und rezipieren zum Beispiel). Alles, was dem Schönheitsideal unserer Zeit widerspricht, muss weichen. Mirea und Thomas werden als Zigeuner und Schwarzkünstler eine Genmutation alchimisieren, mit welcher sie die Grundkrankheit unserer Zeit die Depression für immer heilen werden. Es bleiben am Ende ein Heer von Mireas und Thomassen, die dem Schönheitskult und der Pornographie als den ästhetischen Idealen und höchsten Werten unserer Zeit huldigen werden.
    Es wird also spannend, denn mehr noch als der erste Teil wird diese Fortsetzung offensiv die Konventionen autonomen literarischen Schreibens verletzen.
    Was passiert sonst noch? Mirea und Thomas werden ins "Migrantenstadl" eindringen, um "altes Muschituch" zu befreien und an ein anderes besseres Theater zu verschleppen. Dort wird "altes Muschituch" sehr, sehr glücklich werden und einen Zuschauer heiraten, der sie sehr liebt. "Altes Muschituch" wird außerdem ein Bier und einen Hund bekommen.


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