Im Westen
Bernhard Schulz
Klappentext zum Buch "Im Westen"
Nicht die großen Schlachten, nicht die Brennpunkte entscheidender Durchbrüche an der Westfront sind hier beschrieben. Aber eine sich selten öffnende Tür tut sich vor uns auf und lässt uns das Alltägliche des Soldatenlebens auf eine ans Herz gehende Art erleben. Mit jeder Zeile fühlen wir, dass die Hand des Verfassers gesegnet ist mit einem großen Talent, von dem wir noch viel erhoffen können. Es ist ganz gleich, was wir herausgreifen: Die Szenen am Westwall, den eigentlichen Feldzug oder die Ruhepause am Meer, immer ist es das unerhört Gläubige, das dieses Buch heraushebt aus der Literatur des Alltags.
Hier ist es gelungen, ein Bild des deutschen Soldaten zu geben, das all die ungezählten Millionen umfasst und von dem der Verfasser am Schluss sagt:
„Er hat Vieles und Schweres bestehen müssen, aber er hat es getragen mit der ganzen Kraft seines Blutes, wie es dem Soldaten zukam, der sich dem Werk seines Heerführers verschrieb. Und wie ein Baum nicht schwach wird von dem Sturm, sondern nur fester die Wurzeln ins Erdreich setzt, so wuchs auch dieser Mann zu sich selbst heran, bis er nun dastand am Meer, an dessen nahen jenseitigen Ufern der Feind steht, den es zu vernichten gilt.
Und wie damals, so kommt ihn auch heute die Frage an: Was ist morgen? Er weiß es nicht; aber er wird an der Schwelle aller Jahre wachen und seine Pflicht tun."
Klappentext zum Buch "Im Westen" 1941 Berlin
Auf dem Deckel des Buches "Im Westen" festgehalten:
Diese Geschichten wurden geschrieben
am Westwall, in dem Tannicht von Ormont,
auf einem Baumstumpf sitzend, in einer Kneipe
in Worms, in der Küche von Mutter Krausenbaum,
auf dem Marsch durch Flandern, in den
Baracken im Camp du Bieville,
am Meer draußen auf Fliegerwache,
immer im Dienst, das Gewehr
griffbereit zwischen den Knien -
Und während ich immer noch dasaß und
schrieb, zwischen Exerzieren, Postenstehen
und Stiefelputzen wurden diese Geschichten
von der Zensurstelle "redigiert", d.h. verstümmelt,
verballhornt, ihrer Pointen beraubt und seltsam verbogen ...
Das erste Exemplar erreichte mich in Raids in
der Normandie, am Vorabend unseres Abmarsches
nach Russland im Dezember 1941. B.S.
Bernhard Schulz
Klappentext zum Buch "Im Westen"
Nicht die großen Schlachten, nicht die Brennpunkte entscheidender Durchbrüche an der Westfront sind hier beschrieben. Aber eine sich selten öffnende Tür tut sich vor uns auf und lässt uns das Alltägliche des Soldatenlebens auf eine ans Herz gehende Art erleben. Mit jeder Zeile fühlen wir, dass die Hand des Verfassers gesegnet ist mit einem großen Talent, von dem wir noch viel erhoffen können. Es ist ganz gleich, was wir herausgreifen: Die Szenen am Westwall, den eigentlichen Feldzug oder die Ruhepause am Meer, immer ist es das unerhört Gläubige, das dieses Buch heraushebt aus der Literatur des Alltags.
Hier ist es gelungen, ein Bild des deutschen Soldaten zu geben, das all die ungezählten Millionen umfasst und von dem der Verfasser am Schluss sagt:
„Er hat Vieles und Schweres bestehen müssen, aber er hat es getragen mit der ganzen Kraft seines Blutes, wie es dem Soldaten zukam, der sich dem Werk seines Heerführers verschrieb. Und wie ein Baum nicht schwach wird von dem Sturm, sondern nur fester die Wurzeln ins Erdreich setzt, so wuchs auch dieser Mann zu sich selbst heran, bis er nun dastand am Meer, an dessen nahen jenseitigen Ufern der Feind steht, den es zu vernichten gilt.
Und wie damals, so kommt ihn auch heute die Frage an: Was ist morgen? Er weiß es nicht; aber er wird an der Schwelle aller Jahre wachen und seine Pflicht tun."
Klappentext zum Buch "Im Westen" 1941 Berlin
Auf dem Deckel des Buches "Im Westen" festgehalten:
Diese Geschichten wurden geschrieben
am Westwall, in dem Tannicht von Ormont,
auf einem Baumstumpf sitzend, in einer Kneipe
in Worms, in der Küche von Mutter Krausenbaum,
auf dem Marsch durch Flandern, in den
Baracken im Camp du Bieville,
am Meer draußen auf Fliegerwache,
immer im Dienst, das Gewehr
griffbereit zwischen den Knien -
Und während ich immer noch dasaß und
schrieb, zwischen Exerzieren, Postenstehen
und Stiefelputzen wurden diese Geschichten
von der Zensurstelle "redigiert", d.h. verstümmelt,
verballhornt, ihrer Pointen beraubt und seltsam verbogen ...
Das erste Exemplar erreichte mich in Raids in
der Normandie, am Vorabend unseres Abmarsches
nach Russland im Dezember 1941. B.S.