Ein Märchen von Panisch Zitiert
Zur Handlung:
Ein kleiner Junge sitzt Tag für Tag mit seinem Rechenschieber gelehnt an einen Brunnen auf einem Marktplatz und löst eifrig Mathematik-Aufgaben. Seine Motivation zu rechnen steigert sich bis er schließlich seine Kindlichkeit verliert und seine Leidenschaft zu seinem Verhängnis wird.
In der Welt der neuen Medien ist den Menschen die besondere Wirkung von gedrucktem Text und Bild kaum noch bewusst. Wie intim und spannend es sein kann, sich gegenseitig ein Märchen vorzulesen! „Der kleine Rechenschieber“ startet eine kleine Revolution: Nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Erwachsene und Ältere sollen das Vorlesen wiederentdecken. Dieses klassische Märchen richtet sich an jeden der spannende Geschichten und kunstvolle Illustrationen liebt.
Zum Buch:
Mit dem Buchtitel „Der kleine Rechenschieber“ ist auf der einen Seite der Protagonist der Geschichte (der kleine Junge) und das Rechengerät (der Rechenschieber) gemeint. Der Rechenschieber ist ein altes Rechengerät, mit dessen Hilfe früher - vor der Zeit des elektronischen Taschenrechners - der Rechenprozess erleichtert wurde. Durch das Hin- und Herschieben von Kugeln (mit unterschiedlichen Wertigkeiten) auf mehreren Stangen eines Holzrahmens, konnten die Menschen damals anspruchsvolle Rechenaufgaben lösen.
Im Märchen geht es um einen kleinen Jungen, der mit seinem Rechenschieber eifrig Tag für Tag auf dem Marktplatz sitzt und Mathematik-Aufgaben löst. Seine Motivation zu rechnen steigert sich bis er schließlich seine Kindlichkeit verliert und seine Leidenschaft zu seinem Verhängnis wird.
Das Märchen beschäftigt sich mit dem frühen Leistungsdruck, der in unserer Gesellschaft auch schon die „Jüngsten“ triff; durch Früherziehung, Verein, Schule und Konkurenzdenken, sich beweisen zu müssen und hierbei die Chance verlieren wirklich Kind zu sein.
Zum Autor:
Panisch Zitiert entdeckte als Kind seine Leidenschaft für das Geschichtenerzählen. Seine ersten 10 Seiten schrieb er auf der AEG Olympia Schreibmaschine im Alter von 12 Jahren. Vor rund 8 Jahren fing er neben seinem Wirtschaftsstudium in Düsseldorf an, Märchen zu schreiben. Neben seinem Beruf stellte er in den Folgejahren seine ersten zwei Märchen „Der kleine Rechenschieber“ und „Die dreisten Brüder“ fertig.
Leseprobe:
„Der kluge Junge freute sich über sein Geschenk und nahm den Rechenschieber gleich am ersten Schultag mit zur Schule, um ihn mit leuchtenden Augen seinen Freunden zu präsentieren.
Stolz wie er war, packte er Ranzen, Rechenaufgaben und Schieber zusammen und ging direkt nach der Schule, nicht weit von seinem Elternhaus entfernt, auf den Marktplatz. Dicke Mägde versuchten vorbeiziehende Menschen zu ihren Ständen zu locken, indem sie laut und feierlich ihre saftigen roten Tomaten, ihre grünen Gurken und Salate, feines Rindfleisch, bunte Enteninnereien, fettiges Schweinegulasch, große gelbe Bananen und frischen duftenden Reibekuchen präsentierten.
Die vielen Leute drängten sich in engen Zügen durch das Dickicht aus Fremden, die sich, Körper an Körper, ihren Weg entlang der Stände bahnten. Es roch nach Grillglut, Schweiß und den Tieren vom Metzger gegenüber. Die Musiker spielten in lautesten Tönen und sangen aus voller Kehle. Krach und Geschrei. Nichts davon konnte die Aufmerksamkeit des kleinen Jungen auf sich ziehen.
Sein Blick schwankte unverwandt zwischen seinem Rechenschieber und seinen Mathematikaufgaben hin und her. Angelehnt am Brunnen lächelte er in sich hinein. Schob und rechnete und schob und rechnete ...“
Zur Handlung:
Ein kleiner Junge sitzt Tag für Tag mit seinem Rechenschieber gelehnt an einen Brunnen auf einem Marktplatz und löst eifrig Mathematik-Aufgaben. Seine Motivation zu rechnen steigert sich bis er schließlich seine Kindlichkeit verliert und seine Leidenschaft zu seinem Verhängnis wird.
In der Welt der neuen Medien ist den Menschen die besondere Wirkung von gedrucktem Text und Bild kaum noch bewusst. Wie intim und spannend es sein kann, sich gegenseitig ein Märchen vorzulesen! „Der kleine Rechenschieber“ startet eine kleine Revolution: Nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Erwachsene und Ältere sollen das Vorlesen wiederentdecken. Dieses klassische Märchen richtet sich an jeden der spannende Geschichten und kunstvolle Illustrationen liebt.
Zum Buch:
Mit dem Buchtitel „Der kleine Rechenschieber“ ist auf der einen Seite der Protagonist der Geschichte (der kleine Junge) und das Rechengerät (der Rechenschieber) gemeint. Der Rechenschieber ist ein altes Rechengerät, mit dessen Hilfe früher - vor der Zeit des elektronischen Taschenrechners - der Rechenprozess erleichtert wurde. Durch das Hin- und Herschieben von Kugeln (mit unterschiedlichen Wertigkeiten) auf mehreren Stangen eines Holzrahmens, konnten die Menschen damals anspruchsvolle Rechenaufgaben lösen.
Im Märchen geht es um einen kleinen Jungen, der mit seinem Rechenschieber eifrig Tag für Tag auf dem Marktplatz sitzt und Mathematik-Aufgaben löst. Seine Motivation zu rechnen steigert sich bis er schließlich seine Kindlichkeit verliert und seine Leidenschaft zu seinem Verhängnis wird.
Das Märchen beschäftigt sich mit dem frühen Leistungsdruck, der in unserer Gesellschaft auch schon die „Jüngsten“ triff; durch Früherziehung, Verein, Schule und Konkurenzdenken, sich beweisen zu müssen und hierbei die Chance verlieren wirklich Kind zu sein.
Zum Autor:
Panisch Zitiert entdeckte als Kind seine Leidenschaft für das Geschichtenerzählen. Seine ersten 10 Seiten schrieb er auf der AEG Olympia Schreibmaschine im Alter von 12 Jahren. Vor rund 8 Jahren fing er neben seinem Wirtschaftsstudium in Düsseldorf an, Märchen zu schreiben. Neben seinem Beruf stellte er in den Folgejahren seine ersten zwei Märchen „Der kleine Rechenschieber“ und „Die dreisten Brüder“ fertig.
Leseprobe:
„Der kluge Junge freute sich über sein Geschenk und nahm den Rechenschieber gleich am ersten Schultag mit zur Schule, um ihn mit leuchtenden Augen seinen Freunden zu präsentieren.
Stolz wie er war, packte er Ranzen, Rechenaufgaben und Schieber zusammen und ging direkt nach der Schule, nicht weit von seinem Elternhaus entfernt, auf den Marktplatz. Dicke Mägde versuchten vorbeiziehende Menschen zu ihren Ständen zu locken, indem sie laut und feierlich ihre saftigen roten Tomaten, ihre grünen Gurken und Salate, feines Rindfleisch, bunte Enteninnereien, fettiges Schweinegulasch, große gelbe Bananen und frischen duftenden Reibekuchen präsentierten.
Die vielen Leute drängten sich in engen Zügen durch das Dickicht aus Fremden, die sich, Körper an Körper, ihren Weg entlang der Stände bahnten. Es roch nach Grillglut, Schweiß und den Tieren vom Metzger gegenüber. Die Musiker spielten in lautesten Tönen und sangen aus voller Kehle. Krach und Geschrei. Nichts davon konnte die Aufmerksamkeit des kleinen Jungen auf sich ziehen.
Sein Blick schwankte unverwandt zwischen seinem Rechenschieber und seinen Mathematikaufgaben hin und her. Angelehnt am Brunnen lächelte er in sich hinein. Schob und rechnete und schob und rechnete ...“