Die vorliegende Monographie erarbeitet den Charakter der NS-Judenpolitik von der Machtübernahme 1933 an bis zum 7. November 1938 – dem Tag des Attentats auf den deutschen Diplomaten Ernst vom Rath.
Sie beleuchtet akribisch auf breiter Quellenbasis die Hintergründe des Attentats in Paris, das von der NS-Führung für propagandistische Zwecke missbraucht wurde, indem sie den Diplomaten zum NS-Märtyrer stilisierte, reichsweite Pogrome auslöste und den Mordanschlag zum Anlass nahm, die deutsche Judenpolitik zu radikalisieren.
Nicht nur die unmittelbaren Folgen des Attentats für die Juden werden aufgezeigt, auch die drastischen Maßnahmen zum Betreiben der vollständigen Auswanderung aller Juden aus dem Deutschen Reich werden herausgestellt.
Das Buch führt – ausgehend von einem Basisdokument – die wesentlichsten Schritte der Diskriminierung der Juden zwischen 1933 und 1938 im Deutschen Reich vor Augen und zeigt die Entwicklung von der gesellschaftlichen Deklassierung und rechtlichen Ausgrenzung der Juden hin zur Vernichtung ihrer kulturellen und ökonomischen Existenz.
Bezeugt wird am Ende vergangenes Unrecht von großer Tragweite: eine durch das Gesetz sukzessiv geregelte Entrechtung von Staatsbürgern und die Planung einer staatlich organisierten Vertreibung der Juden aus dem Deutschen Reich.
Sie beleuchtet akribisch auf breiter Quellenbasis die Hintergründe des Attentats in Paris, das von der NS-Führung für propagandistische Zwecke missbraucht wurde, indem sie den Diplomaten zum NS-Märtyrer stilisierte, reichsweite Pogrome auslöste und den Mordanschlag zum Anlass nahm, die deutsche Judenpolitik zu radikalisieren.
Nicht nur die unmittelbaren Folgen des Attentats für die Juden werden aufgezeigt, auch die drastischen Maßnahmen zum Betreiben der vollständigen Auswanderung aller Juden aus dem Deutschen Reich werden herausgestellt.
Das Buch führt – ausgehend von einem Basisdokument – die wesentlichsten Schritte der Diskriminierung der Juden zwischen 1933 und 1938 im Deutschen Reich vor Augen und zeigt die Entwicklung von der gesellschaftlichen Deklassierung und rechtlichen Ausgrenzung der Juden hin zur Vernichtung ihrer kulturellen und ökonomischen Existenz.
Bezeugt wird am Ende vergangenes Unrecht von großer Tragweite: eine durch das Gesetz sukzessiv geregelte Entrechtung von Staatsbürgern und die Planung einer staatlich organisierten Vertreibung der Juden aus dem Deutschen Reich.