Ein Gedankenexperiment?
Das Ende der DDR nicht im Schoße der Bundesrepublik? Das Ende der DDR unter einem ganz anderen Vorzeichen?
Utopie und Traum?
Diesen Traum von einem anderen neuen Deutschland träumt Gerhard Weber, der in der DDR geboren wurde und die sozialistische Idee mit der Muttermilch aufgesogen hat. Gerhard war ein glühender Anhänger der DDR. Schwächen dieses Staates waren ihm bewusst. Trotzdem hat er nie an das Überleben der DDR gezweifelt. Die Eiterbeulen einer gesunden sozialistischen Entwicklung würden unter behutsamen Eingriffen gesunden. Davon war er überzeugt.
Uwe, sein Freund, wollte ihm nicht folgen. Für ihn bestand die DDR nur aus Schwächen. Er wollte die Freiheit und diesem Staat den Rücken kehren. Gerhard versuchte seinen Freund von der Unsinnigkeit einer Flucht zu überzeugen. Vergebens! Uwe bezahlte seinen Fluchtversuch mit dem Leben. An der Grenze wurde er von Leutnant Schulz erschossen. Dieser Leutnant wurde daraufhin von einem Freund Uwes umgebracht.
In dieser Zeit geriet Gerhard in die Fänge von Hauptmann Kühl, der ihm nachweisen wollte, dass er von den Fluchtplänen seines Freundes gewusst habe. Es folgten wochenlange Verhöre, bis Gerhard schließlich zugab von der Flucht gewusst zu haben. Endstation Bautzen und die Erkenntnis, dass ein humaner sozialistischer Staat unter solchen Bedingungen Utopie bleiben musste. Die DDR bricht zusammen und Gerhard hofft mit der Wende, dass sich die alte DDR in ein neues Deutschland verwandelt, das sich gleichberechtigt neben der Bundesrepublik entwickelt. Als er von einer Diskussion über die Zukunft der DDR nach Hause geht, wird er in eine Schlägerei verwickelt. Er wird so stark verletzt, dass er ins Koma fällt. Im Komatraum erlebt er wie sein neues Deutschland entsteht. Nach dem Aufwachen kommt die bittere Erkenntnis, dass die DDR mit allen politischen, wirtschaftlichen und staatlichen Errungenschaften zerschlagen wurde. Nicht nur für ihn bleibt die Frage: Was ist die Wiedervereinigung 25 Jahre später noch wert?
Das Ende der DDR nicht im Schoße der Bundesrepublik? Das Ende der DDR unter einem ganz anderen Vorzeichen?
Utopie und Traum?
Diesen Traum von einem anderen neuen Deutschland träumt Gerhard Weber, der in der DDR geboren wurde und die sozialistische Idee mit der Muttermilch aufgesogen hat. Gerhard war ein glühender Anhänger der DDR. Schwächen dieses Staates waren ihm bewusst. Trotzdem hat er nie an das Überleben der DDR gezweifelt. Die Eiterbeulen einer gesunden sozialistischen Entwicklung würden unter behutsamen Eingriffen gesunden. Davon war er überzeugt.
Uwe, sein Freund, wollte ihm nicht folgen. Für ihn bestand die DDR nur aus Schwächen. Er wollte die Freiheit und diesem Staat den Rücken kehren. Gerhard versuchte seinen Freund von der Unsinnigkeit einer Flucht zu überzeugen. Vergebens! Uwe bezahlte seinen Fluchtversuch mit dem Leben. An der Grenze wurde er von Leutnant Schulz erschossen. Dieser Leutnant wurde daraufhin von einem Freund Uwes umgebracht.
In dieser Zeit geriet Gerhard in die Fänge von Hauptmann Kühl, der ihm nachweisen wollte, dass er von den Fluchtplänen seines Freundes gewusst habe. Es folgten wochenlange Verhöre, bis Gerhard schließlich zugab von der Flucht gewusst zu haben. Endstation Bautzen und die Erkenntnis, dass ein humaner sozialistischer Staat unter solchen Bedingungen Utopie bleiben musste. Die DDR bricht zusammen und Gerhard hofft mit der Wende, dass sich die alte DDR in ein neues Deutschland verwandelt, das sich gleichberechtigt neben der Bundesrepublik entwickelt. Als er von einer Diskussion über die Zukunft der DDR nach Hause geht, wird er in eine Schlägerei verwickelt. Er wird so stark verletzt, dass er ins Koma fällt. Im Komatraum erlebt er wie sein neues Deutschland entsteht. Nach dem Aufwachen kommt die bittere Erkenntnis, dass die DDR mit allen politischen, wirtschaftlichen und staatlichen Errungenschaften zerschlagen wurde. Nicht nur für ihn bleibt die Frage: Was ist die Wiedervereinigung 25 Jahre später noch wert?