Wenn man lange verheiratet ist, fühlt sich das Leben manchmal langweilig an. Der Alltagstrott lungert wie ein ungebetener Gast herum, verbreitet Eintönigkeit und das Gefühl, im Leben etwas verpasst zu haben. Man hat sich an das ruhige Gewässer der Ehe gewöhnt. Wenn man das Mögliche erreicht hat, erscheint einem das Unmögliche plötzlich verlockender. Obwohl der Alltagstrott auch seine guten Seiten hat. Er verleiht einem Beständigkeit, ein gewisses Maß an Nähe und Geborgenheit. Eigenschaften, die man nicht unterschätzen sollte. Aber diese Einsicht kommt meist, wenn es zu spät ist. Wenn man über die Strenge geschlagen hat, weil man glaubt, dass das Leben mehr zu bieten hat. Weil man glaubt, mehr verdient zu haben. Zum Beispiel: besseren Sex.
Das was ich bisher erlebt habe war real, übersichtlich und … langweilig. Und genau das war mir zu wenig. Gemeinsam essen, gemeinsam streiten, gemeinsam schlafen. Es waren genau diese banalen Dinge, die mir Sicherheit und Halt gaben. Ich hatte keine Sorgen, keine finanziellen Nöte, und genau das war der Punkt. Ich war frei im Kopf, da lässt es sich leicht handeln, leicht träumen … leicht leichtsinnig werden.
Ich wollte noch einmal die wilde Fahrt des Lebens genießen. Herzklopfen verspüren, spielen, ohne zu verlieren. Das, was ich noch erleben wollte, war das Ungewisse, mehr ein Gefühl, ein Instinkt, der mich in Aufbruchsstimmung versetzte. Ich wollte noch mal an den Start, ohne das Ziel zu kennen.
An meinem 37. Geburtstag überkam mich dieses Gefühl der Unzufriedenheit, also tat ich das, was sich richtig anfühlte, aber sich als Fehler entpuppte. Ich ging fremd, ohne zu ahnen, dass mein spießiger Ehegatte seit längerer Zeit das Gleiche tat.
Damit begann eine Tragödie. Aber lassen Sie mich von Anfang an erzählen.
Das was ich bisher erlebt habe war real, übersichtlich und … langweilig. Und genau das war mir zu wenig. Gemeinsam essen, gemeinsam streiten, gemeinsam schlafen. Es waren genau diese banalen Dinge, die mir Sicherheit und Halt gaben. Ich hatte keine Sorgen, keine finanziellen Nöte, und genau das war der Punkt. Ich war frei im Kopf, da lässt es sich leicht handeln, leicht träumen … leicht leichtsinnig werden.
Ich wollte noch einmal die wilde Fahrt des Lebens genießen. Herzklopfen verspüren, spielen, ohne zu verlieren. Das, was ich noch erleben wollte, war das Ungewisse, mehr ein Gefühl, ein Instinkt, der mich in Aufbruchsstimmung versetzte. Ich wollte noch mal an den Start, ohne das Ziel zu kennen.
An meinem 37. Geburtstag überkam mich dieses Gefühl der Unzufriedenheit, also tat ich das, was sich richtig anfühlte, aber sich als Fehler entpuppte. Ich ging fremd, ohne zu ahnen, dass mein spießiger Ehegatte seit längerer Zeit das Gleiche tat.
Damit begann eine Tragödie. Aber lassen Sie mich von Anfang an erzählen.