Robert, ein Mann Mitte Dreißig, verliebt sich in den vierzehnjährigen Volker, einen verhaltensgestörten Jungen, den er betreut. Volker ist als Pubertierender voll unterdrückter sexueller Gier. Er ahnt die Gefühle seines Betreuers und nutzt ihn nach Strich und Faden aus. Der Junge macht Robert an, und der merkt, daß es gerade die abstoßenden Eigenschaften Volkers sind, die ihn faszinieren: die dreckigen Fingernägel, die fettige Haut, das rüpelhafte Benehmen.
Der Autor erzählt die Geschichte einer unmöglichen Liebe, denn Volker ist kein engelsgleicher Ganymed, dem ältere Männer zu Füßen liegen. Trotzdem gerät Robert in seinen Bann, und es kommt in Roberts Augen hinter dem Unangepaßten und Schmutzigen das Bild eines Menschen zum Vorschein, der in Trotzmechanismen verstrickt ist und liebevollen Umgang nicht kennt.
Zwischen den beiden geschieht kaum etwas, das die Grenzen des "Erlaubten" übersteigt. "Anmache" ist die Geschichte einer Liebe ohne Happy-End, aber zugleich fordert sie das romantische Ideal ein, daß es für jeden Menschen jemanden gibt, der ihn lieben kann.
Der Autor erzählt die Geschichte einer unmöglichen Liebe, denn Volker ist kein engelsgleicher Ganymed, dem ältere Männer zu Füßen liegen. Trotzdem gerät Robert in seinen Bann, und es kommt in Roberts Augen hinter dem Unangepaßten und Schmutzigen das Bild eines Menschen zum Vorschein, der in Trotzmechanismen verstrickt ist und liebevollen Umgang nicht kennt.
Zwischen den beiden geschieht kaum etwas, das die Grenzen des "Erlaubten" übersteigt. "Anmache" ist die Geschichte einer Liebe ohne Happy-End, aber zugleich fordert sie das romantische Ideal ein, daß es für jeden Menschen jemanden gibt, der ihn lieben kann.