Das alte Berlin und Berlinertum ist äußerlich wohl versunken, aber doch noch sehr sichtbar für den, der Augen hat.
Tief unten aber im Häusermeer, in den ältesten Winkeln und Gassen, von denen nur noch die Namen altes Berlin verkünden, wispert in der Nacht um versunkene Stätten das Gespräch vom alten Berlin, welches die Stadt mit sich selber führt, von berlinischen Menschen und Dingen, die gewesen, aller Ecken und aller Enden — kleine Stücke aus der großen Rhapsodie Berlin. Man kann sie nicht alle aufschreiben, aber einige aufgreifen, die selber kleine Rhapsodien sind und eine bunte Reihe von Visionen aus dem wirklichen alten Berlin zu leisem Klingen bringen wollen — kleine berlinische Rhapsodien.
Über den Autor
Hans Brennert (1870 – 1942) war Schriftsteller, Satiriker und bekannter Autor von Drehbüchern und Theaterstücken. Zu seinen bekanntesten Werken zählen Der wiehernde Amtsschimmel und Stadt ohne Schlaf. In seinem schriftstellerischen Werk widmete er sich den Eigenarten seiner Heimatstadt und deren Bewohner, immer auf der Suche nach dem Urberliner und der echten Berliner Schnauze. So wirkte er auch an dem Singspiel zu Zilles Mein Milljöh! mit.
Tief unten aber im Häusermeer, in den ältesten Winkeln und Gassen, von denen nur noch die Namen altes Berlin verkünden, wispert in der Nacht um versunkene Stätten das Gespräch vom alten Berlin, welches die Stadt mit sich selber führt, von berlinischen Menschen und Dingen, die gewesen, aller Ecken und aller Enden — kleine Stücke aus der großen Rhapsodie Berlin. Man kann sie nicht alle aufschreiben, aber einige aufgreifen, die selber kleine Rhapsodien sind und eine bunte Reihe von Visionen aus dem wirklichen alten Berlin zu leisem Klingen bringen wollen — kleine berlinische Rhapsodien.
Über den Autor
Hans Brennert (1870 – 1942) war Schriftsteller, Satiriker und bekannter Autor von Drehbüchern und Theaterstücken. Zu seinen bekanntesten Werken zählen Der wiehernde Amtsschimmel und Stadt ohne Schlaf. In seinem schriftstellerischen Werk widmete er sich den Eigenarten seiner Heimatstadt und deren Bewohner, immer auf der Suche nach dem Urberliner und der echten Berliner Schnauze. So wirkte er auch an dem Singspiel zu Zilles Mein Milljöh! mit.