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    Der Film Metropolis im Kontext des gesellschaftlichen Lebens in der Weimarer Republik

    Por Martin Eckhardt

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    Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 2,3, Universität Trier (Medienwissenschaft), Veranstaltung: Film und Kino in der Weimarer Republik, Sprache: Deutsch, Abstract: Als METROPOLIS am 10.01.1927 im Berliner Zoopalast Premiere hatte, konnte
    keiner ahnen welchen Einfluss dieser Film bis heute auf das internationale Kino
    haben sollte. Anspielungen und „bildliche Zitate“ finden sich bis heute in
    modernen Science-Fiction-Filmen wie z.B. in Ridley Scotts BLADE RUNNER
    (1982), Luc Bessons DAS FÜNFTE ELEMENT (1997) oder jüngst in George Lucas
    fünften Teil seiner Star Wars Sage, EPISODE II – ANGRIFF DER KLONKRIEGER
    (2002) und Steven Spielbergs MINORITY REPORT (2002)1 wieder, welche die
    Architektur der Zukunftsstadt von Fritz Lang aufgreifen. Für die herausragende
    Stellung die der Film auch international einnimmt dürfte ebenfalls sprechen,
    dass METROPOLIS als einziger deutscher Film 2001 von der UNESCO in das
    „Memory of the World-Register“ aufgenommen wurde. Dort steht er unter
    anderem neben dem Nachlass Goethes und der 9. Sinfonie Beethovens2.
    Sicher war dies alles nicht die Absicht von Fritz Lang, als er am 22. Mai 1925
    die Dreharbeiten an METROPOLIS begann. Was aber war der Gedanke
    METROPOLIS zu drehen? Viele der Publikationen über METROPOLIS beschäftigen
    sich mit der Suche nach der Aussage des Films und behandeln die Ursachen
    für sein Scheitern.
    Diese Arbeit möchte nun den Film von Fritz Lang unter dem Aspekt des
    damaligen Zeitgeistes untersuchen. METROPOLIS ist der Spiegel der damaligen
    Gesellschaft und zeigt die existierenden Probleme zwischen den Klassen der
    Weimarer Republik, so lautet die These, die dieser Arbeit vorangestellt werden
    soll. Er spiegelt also die gesellschaftlichen Strömungen und Tendenzen aus
    Politik und Wirtschaft wieder und ist somit ein durchaus politisch motivierter
    Film, der Missstände und Ungerechtigkeiten aufzeigen möchte. Einhergehend
    damit steht die Behauptung, dass es der Wunsch von Lang und der
    Produktionsfirma Ufa gewesen sein müsste, die herrschende Situation in der
    Weimarer Zeit zu skizzieren. Immerhin war METROPOLIS die teuerste Produktion
    der damaligen Zeit und hat einen Großteil dazu beigetragen, dass die Ufa
    letztlich am Rande des Bankrotts stand. Diese und ähnliche Aspekte werden die folgenden Seiten versuchen genauer zu beleuchten, immer auch unter dem
    Gesichtspunkt, dass METROPOLIS in erster Linie als ein Film gedreht wurde, der
    unterhalten sollte.

    1 Vgl. Elsaesser, Thomas, „Metropolis – der Filmklassiker von Fritz Lang“, Hamburg 2000 und Internet
    Movie Data Base: www.imdb.de [02.03.2003]
    2 Vgl.: Homepage der UNESCO Deutschland: www.unesco.de [02.03.2003]
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