Es ist das Paris des 10. März 1793. Der gewaltsame Tod Ludwigs XVI. hatte Frankreichs Verbindung mit dem übrigen Europa abgeschnitten. Vor dem stark erweiterten Revolutionstribunal gab es fortan für die Angeklagten keine Verteidiger mehr, im Falle des Schuldspruchs aber nur noch ein Strafmaß: die Hinrichtung. Die damit eingeleitete Phase der „Grande Terreur“ (des „Großen Schreckens“) vom 10. Juni bis 27. Juli 1794 führte zu 1285 Todesurteilen allein am Pariser Revolutionsgerichtshof. Der Ankläger Fouquier-Tinville verfolgte unbarmherzig Andersdenkende.
Im Mittelpunkt des Romans steht aber das Schicksal Marie Antoinette. Ihre Freunde Freunde, unter anderem Jarjayes, Toulan, Lepitre und den Baron Baz, wurden mehrere Versuche unternommen, sie und ihre Kinder zu retten. Man hatte ihr bereits ihren Sohn weggenommen und trennte sie jetzt auch von ihrer Tochter und Madame Elisabeth, der Schwester des Königs; am 1. August 1793 überstellte man sie in das Conciergerie-Gefängnis. Am 14. Oktober 1793 begann der Prozess gegen die „Witwe Capet” (bezugnehmend auf Hugo Capet, den Ahnherrn des französischen Herrschergeschlechts). Ihre Verteidigung hatten Claude Chauveau-Lagarde und Guillaume Tronson du Coudray übernommen. Man beschuldigte sie des Hochverrats und der Unzucht. Ihre Haltung angesichts der Anschuldigungen Fouquier-Tinvilles nötigte selbst manchen ihrer Feinde Respekt ab, und ihre Antworten während der langen Verhöre waren klar und durchdacht. Die Geschworenen entschieden einstimmig auf schuldig, für den 16. Oktober 1793 wurde die Hinrichtung angesetzt. Um 12 Uhr wurde sie auf dem Revolutionsplatz, dem heutigen Place de la Concorde, enthauptet.
Die fiktiven Romanfiguren geben einen tiefen Einblick in das damalige Zeitgeschehen. Spannend und exzellent von Alexandre Dumas erzählt.
Im Mittelpunkt des Romans steht aber das Schicksal Marie Antoinette. Ihre Freunde Freunde, unter anderem Jarjayes, Toulan, Lepitre und den Baron Baz, wurden mehrere Versuche unternommen, sie und ihre Kinder zu retten. Man hatte ihr bereits ihren Sohn weggenommen und trennte sie jetzt auch von ihrer Tochter und Madame Elisabeth, der Schwester des Königs; am 1. August 1793 überstellte man sie in das Conciergerie-Gefängnis. Am 14. Oktober 1793 begann der Prozess gegen die „Witwe Capet” (bezugnehmend auf Hugo Capet, den Ahnherrn des französischen Herrschergeschlechts). Ihre Verteidigung hatten Claude Chauveau-Lagarde und Guillaume Tronson du Coudray übernommen. Man beschuldigte sie des Hochverrats und der Unzucht. Ihre Haltung angesichts der Anschuldigungen Fouquier-Tinvilles nötigte selbst manchen ihrer Feinde Respekt ab, und ihre Antworten während der langen Verhöre waren klar und durchdacht. Die Geschworenen entschieden einstimmig auf schuldig, für den 16. Oktober 1793 wurde die Hinrichtung angesetzt. Um 12 Uhr wurde sie auf dem Revolutionsplatz, dem heutigen Place de la Concorde, enthauptet.
Die fiktiven Romanfiguren geben einen tiefen Einblick in das damalige Zeitgeschehen. Spannend und exzellent von Alexandre Dumas erzählt.