Jana war 18 und träumte von einer Karriere als Schwimmerin. Das hatte bisher ganz gut geklappt. Doch vor zwei Wochen hatte sie eine neue Trainerin bekommen. Seitdem klappte gar nichts mehr. Jans saß mit verheulten Augen zuhause in ihrem Zimmer und fluchte. Die Trainerin hatte eine andere Schwimmerin für die Landesmeisterschaft aufgestellt. Als sie es erfahren hatte, war sie wütend mit dem Fahrrad nach Hause gefahren, hatte ihre Sportsachen in den Flur geworfen und war in ihr Zimmer gerannt. Sofort hatte sie zu weinen begonnen. Sie hatte die letzten Monate so viel trainiert wie noch niemals zuvor, und sie wusste, sie war gut. Richtig gut sogar. Viel besser als das Mädchen, das jetzt aufgestellt worden war. Aber die neue Trainerin hatte das Mädchen aus ihrem alten Verein mitgebracht und bevorteilte sie, wann immer es nur ging. Jana dachte an ihre 19-jährige Konkurrentin. Dieser Schlampe sollte man die Augen auskratzen. Wütend griff sie nach ihren Stofftieren und warf sie gegen die Wand.
Plötzlich stand Gregor, ihr Vater, in der Zimmertür. Er war ein Bär von einem Mann. Er arbeitete als Türsteher und hatte eine eigene Securityfirma. Jana war sein Ein und Alles. Er ermöglichte dem Mädchen alles, was sie wollte. Er glaubte an ihren Erfolg und wollte das Beste für seine Tochter. Sofort sah er die Bescherung. Natürlich wusste er, worum es ging. „Du hast den Platz nicht bekommen?“, fragte er mitfühlend.
Jana starrte ihn mit feuchten Augen an. „Die Neue darf mit. Ich bin draußen. Nicht mal auf der Ersatzliste“, keuchte sie verheult.
Gregor kam ins Zimmer und setzte sich neben seiner Tochter aufs Bett. „Mama hat es mir schon gesagt“, sagte er und legte ihr einen Arm um die Schultern. „Deine neue Trainerin ist wirklich ein Miststück“, sagte er ungerührt. Er zog seine Tochter näher an sich heran. „Ich glaube, ich sollte einmal persönlich mit ihr reden.“
Jana schaute ihren Vater an. Erst dankbar, dann ratlos. „Und du meinst, dass das etwas bringt?“
Gregors Mundwinkel umspielte plötzlich ein eigentümliches Lächeln. „Ich glaube schon, dass das was bringt“, sagte er geheimnisvoll.
Plötzlich stand Gregor, ihr Vater, in der Zimmertür. Er war ein Bär von einem Mann. Er arbeitete als Türsteher und hatte eine eigene Securityfirma. Jana war sein Ein und Alles. Er ermöglichte dem Mädchen alles, was sie wollte. Er glaubte an ihren Erfolg und wollte das Beste für seine Tochter. Sofort sah er die Bescherung. Natürlich wusste er, worum es ging. „Du hast den Platz nicht bekommen?“, fragte er mitfühlend.
Jana starrte ihn mit feuchten Augen an. „Die Neue darf mit. Ich bin draußen. Nicht mal auf der Ersatzliste“, keuchte sie verheult.
Gregor kam ins Zimmer und setzte sich neben seiner Tochter aufs Bett. „Mama hat es mir schon gesagt“, sagte er und legte ihr einen Arm um die Schultern. „Deine neue Trainerin ist wirklich ein Miststück“, sagte er ungerührt. Er zog seine Tochter näher an sich heran. „Ich glaube, ich sollte einmal persönlich mit ihr reden.“
Jana schaute ihren Vater an. Erst dankbar, dann ratlos. „Und du meinst, dass das etwas bringt?“
Gregors Mundwinkel umspielte plötzlich ein eigentümliches Lächeln. „Ich glaube schon, dass das was bringt“, sagte er geheimnisvoll.