Die Jungfrau vom Rhein:
Im Mittelpunkt der Rahmengeschichte steht die junge Dolmetscherin Valentina.
Vor der Villa ihrer Eltern bei Ardea in Latium, ca. 60 km von Rom, wird eine antike Büste gefunden: das Portrait einer vornehmen Dame aus dem ersten Jahrhundert. Gleichzeitig taucht in Deutschland ein Matronenstein auf, dessen Relief anscheinend dieselbe Frau abbildet. Die Inschrift deutet daraufhin, dass es sich um eine Darstellung der germanischen Seherin Veleda handelt.
Markus Krüger, ein deutscher Archäologe, stellt als erster diesen Zusammenhang her. Er kommt nach Italien um den Fund vor Ort zu begutachten und mit Professore Carlo Di Ponte, einem Freund der Familie, darüber zu diskutieren.
Valentina wird als Dolmetscherin hinzugezogen. Markus und Valentina verlieben sich ineinander. Markus scheint jedoch bald das Interesse an Valentina zu verlieren und verlässt sie, ohne sich zu verabschieden.
Dann taucht Antonia auf, eine geheimnisvolle Fremde, die Valentina verspricht, sie wieder mit Markus zusammenzubringen. Diese Antonia scheint erstaunlich viel über die wahre Geschichte der Veleda zu wissen. Nach und nach erzählt sie Valentina, die sich anfangs kaum für die Historie interessiert, Details aus dem Leben der Priesterin. Valentina erfährt, welche Rolle Veleda bei dem gescheiterten Aufstand der Bataver und Brukterer gespielt hat, und dass sie später als Geisel und Geliebte des römischen Feldherrn Petilius nach Rom deportiert wurde , wo sie eine Verschwörung gegen den Kaiser aufgedeckt hat.
Zusammen mit ihrem Vater, der mit Markus über den Fund reden und den Weihestein sehen möchte, fährt Valentina nach Deutschland. Dort trifft sie Antonia wieder. Während Valentinas Vater dazu neigt „seine“ Veleda romantisch zu verklären, ist Markus von wissenschaftlichem Ehrgeiz getrieben.
Erst durch die Kommentare und Ergänzungen Valentinas, die ihre Ideen von Antonia
bezieht, gewinnt die Lebensgeschichte der Veleda immer mehr an Leben. Im Laufe der Zeit verändert sich nicht nur Valentinas Geschichtsbild, sondern auch ihre Lebenseinstellung. Dank der lebenslustigen Antonia, deren seltsame Rolle sich am Ende der Geschichte auf überraschende Weise klärt, gelingt es Valentina, das Leben sehr viel leichter zu nehmen.
Im Mittelpunkt der Rahmengeschichte steht die junge Dolmetscherin Valentina.
Vor der Villa ihrer Eltern bei Ardea in Latium, ca. 60 km von Rom, wird eine antike Büste gefunden: das Portrait einer vornehmen Dame aus dem ersten Jahrhundert. Gleichzeitig taucht in Deutschland ein Matronenstein auf, dessen Relief anscheinend dieselbe Frau abbildet. Die Inschrift deutet daraufhin, dass es sich um eine Darstellung der germanischen Seherin Veleda handelt.
Markus Krüger, ein deutscher Archäologe, stellt als erster diesen Zusammenhang her. Er kommt nach Italien um den Fund vor Ort zu begutachten und mit Professore Carlo Di Ponte, einem Freund der Familie, darüber zu diskutieren.
Valentina wird als Dolmetscherin hinzugezogen. Markus und Valentina verlieben sich ineinander. Markus scheint jedoch bald das Interesse an Valentina zu verlieren und verlässt sie, ohne sich zu verabschieden.
Dann taucht Antonia auf, eine geheimnisvolle Fremde, die Valentina verspricht, sie wieder mit Markus zusammenzubringen. Diese Antonia scheint erstaunlich viel über die wahre Geschichte der Veleda zu wissen. Nach und nach erzählt sie Valentina, die sich anfangs kaum für die Historie interessiert, Details aus dem Leben der Priesterin. Valentina erfährt, welche Rolle Veleda bei dem gescheiterten Aufstand der Bataver und Brukterer gespielt hat, und dass sie später als Geisel und Geliebte des römischen Feldherrn Petilius nach Rom deportiert wurde , wo sie eine Verschwörung gegen den Kaiser aufgedeckt hat.
Zusammen mit ihrem Vater, der mit Markus über den Fund reden und den Weihestein sehen möchte, fährt Valentina nach Deutschland. Dort trifft sie Antonia wieder. Während Valentinas Vater dazu neigt „seine“ Veleda romantisch zu verklären, ist Markus von wissenschaftlichem Ehrgeiz getrieben.
Erst durch die Kommentare und Ergänzungen Valentinas, die ihre Ideen von Antonia
bezieht, gewinnt die Lebensgeschichte der Veleda immer mehr an Leben. Im Laufe der Zeit verändert sich nicht nur Valentinas Geschichtsbild, sondern auch ihre Lebenseinstellung. Dank der lebenslustigen Antonia, deren seltsame Rolle sich am Ende der Geschichte auf überraschende Weise klärt, gelingt es Valentina, das Leben sehr viel leichter zu nehmen.