Der dritte Roman des Altisrael-Zyklus läßt uns jene dramatischen Jahre miterleben, in denen der Stämmebund Israel sich von der Herrschaft der Judäerkönige lossagt und sich mit Jerobeam einen Israeliten als König erwählt. Das Königreich Israel wird damit auf die eigenen Füße gestellt. Um den Gegensatz zwischen der Lebensordnung der Israel-Stämme und der Fremdherrschaft der judäischen Daviddynastie plastischer darzustellen, schildert der Roman das Salomoreich entgegen den neueren Erkenntnissen der Archäologie so ähnlich, wie das die frühere alttestamentliche Wissenschaft tat, also Jerusalem als prächtige und wehrhafte Königsresidenz und die Herrschaft des Davidsohnes Salomo über Juda und Israel als staatliche Ordnung, die auf der Höhe ihrer Zeit steht. Der Roman erzählt den Aufstieg Jerobeams vom Beamten im Dienst Salomos zum König Israels, wie er sich ereignet haben könnte, einen Weg voll unerwarteter Wendungen und empfindlicher Rückschläge.
Als Truppführer von Salomos israelitischen Bauarbeitern ist Jerobeam den größten Teil des Jahres in Jerusalem tätig. Aber selbstverständlich bleibt er auch dort vom Aufbegehren der Israel-Stämme gegen Salomos verhaßtes Königtum nicht unberührt. Außer den Israeliten erwächst Salomo in der Königsresidenz selbst noch ein anderer Gegner, und zwar in seinem Sohn Rehabeam, der die Absicht verfolgt, seinen greisen Vater zu entmachten und selbst den Thron zu besteigen, um durch eine geschmeidigere Politik den drohenden Abfall der Israeliten vom Jerusalemer Königshaus abzuwenden. Eine Schandtat Salomos gegen seine Familie treibt Jerobeam in eine Todfeindschaft gegen den König. Sowohl der Anführer der israelitischen Opposition gegen Salomos Königtum, der Stammesälteste Huram, als auch der Kronprinz Rehabeam sehen nun in ihm einen Gesinnungsfreund, den sie für ihre gegensätzlichen Ziele benutzen wollen. Von beiden unabhängig voneinander angestiftet, wagt er einen Mordanschlag gegen Salomo, der jedoch mißlingt. Eine abenteuerliche Flucht, von Rehabeam organisiert, führt ihn nach Ägypten. Dort plant Pharao Scheschonk, die frühere Herrschaft der Pharaonen über das Land Kanaan wiederherzustellen. Der Flüchtling Jerobeam kommt ihm gerade recht, denn er glaubt, ihn seinen Machtambitionen als eine entscheidende Figur einfügen zu können. Wie soll nun Jerobeam den widerstreitenden Absichten des Pharaos, des Jerusalemer Kronprinzen und des israelitischen Stammesältesten, in denen ihm unterschiedliche, aber wichtige Rollen zugedacht sind, begegnen?
Als Salomo stirbt und Rehabeam sein Erbe antritt, kehrt Jerobeam mit einem eindeutigen Auftrag des Pharaos in seine Heimat zurück, wo er alsbald mit Huram und auch mit Rehabeam zusammentrifft. Der Stammesführer will ihn, den das Volk für seinen Anschlag gegen Salomo als Helden feiert, zum König Israels machen, aber als solcher soll er von den Entscheidungen der Stammesältesten völlig abhängig sein. Rehabeam jedoch sinnt entgegen früheren Versprechungen darauf, ihn als Mitwisser seiner Anstifterrolle beim Attentat auf Salomo umzubringen, was ihm allerdings nicht gelingt. Als König Israels kann Rehabeam sich zunächst behaupten. Vom israelitischen Volk unterstützt, gewinnt jedoch Jerobeam gegen ihn als auch gegen seinen ehemaligen Freund Huram, der ihn immer mehr als gefährlichen Rivalen seines eigenen Machtstrebens ansieht, die Königswürde. Aber nun will Pharao Scheschonk seine Herrschaft in Kanaan mit einem Eroberungsfeldzug durchsetzen und zugleich Jerobeam, von dem er sich getäuscht fühlt, bestrafen. In den verlustreichen Kämpfen kann Jerobeam schließlich sein Königtum über Israel behaupten und festigen. Er entmachtet schließlich die Stammesältesten, allerdings gibt es dadurch nun keine politische Kraft mehr, die Entschlüsse des Königs korrigieren oder verhindern kann. Der Weg ist zwar frei für eine kraftvolle, zielstrebige Politik der Könige Israels, aber auch für königliche Fehlentscheidungen und Willkürakte.
Als Truppführer von Salomos israelitischen Bauarbeitern ist Jerobeam den größten Teil des Jahres in Jerusalem tätig. Aber selbstverständlich bleibt er auch dort vom Aufbegehren der Israel-Stämme gegen Salomos verhaßtes Königtum nicht unberührt. Außer den Israeliten erwächst Salomo in der Königsresidenz selbst noch ein anderer Gegner, und zwar in seinem Sohn Rehabeam, der die Absicht verfolgt, seinen greisen Vater zu entmachten und selbst den Thron zu besteigen, um durch eine geschmeidigere Politik den drohenden Abfall der Israeliten vom Jerusalemer Königshaus abzuwenden. Eine Schandtat Salomos gegen seine Familie treibt Jerobeam in eine Todfeindschaft gegen den König. Sowohl der Anführer der israelitischen Opposition gegen Salomos Königtum, der Stammesälteste Huram, als auch der Kronprinz Rehabeam sehen nun in ihm einen Gesinnungsfreund, den sie für ihre gegensätzlichen Ziele benutzen wollen. Von beiden unabhängig voneinander angestiftet, wagt er einen Mordanschlag gegen Salomo, der jedoch mißlingt. Eine abenteuerliche Flucht, von Rehabeam organisiert, führt ihn nach Ägypten. Dort plant Pharao Scheschonk, die frühere Herrschaft der Pharaonen über das Land Kanaan wiederherzustellen. Der Flüchtling Jerobeam kommt ihm gerade recht, denn er glaubt, ihn seinen Machtambitionen als eine entscheidende Figur einfügen zu können. Wie soll nun Jerobeam den widerstreitenden Absichten des Pharaos, des Jerusalemer Kronprinzen und des israelitischen Stammesältesten, in denen ihm unterschiedliche, aber wichtige Rollen zugedacht sind, begegnen?
Als Salomo stirbt und Rehabeam sein Erbe antritt, kehrt Jerobeam mit einem eindeutigen Auftrag des Pharaos in seine Heimat zurück, wo er alsbald mit Huram und auch mit Rehabeam zusammentrifft. Der Stammesführer will ihn, den das Volk für seinen Anschlag gegen Salomo als Helden feiert, zum König Israels machen, aber als solcher soll er von den Entscheidungen der Stammesältesten völlig abhängig sein. Rehabeam jedoch sinnt entgegen früheren Versprechungen darauf, ihn als Mitwisser seiner Anstifterrolle beim Attentat auf Salomo umzubringen, was ihm allerdings nicht gelingt. Als König Israels kann Rehabeam sich zunächst behaupten. Vom israelitischen Volk unterstützt, gewinnt jedoch Jerobeam gegen ihn als auch gegen seinen ehemaligen Freund Huram, der ihn immer mehr als gefährlichen Rivalen seines eigenen Machtstrebens ansieht, die Königswürde. Aber nun will Pharao Scheschonk seine Herrschaft in Kanaan mit einem Eroberungsfeldzug durchsetzen und zugleich Jerobeam, von dem er sich getäuscht fühlt, bestrafen. In den verlustreichen Kämpfen kann Jerobeam schließlich sein Königtum über Israel behaupten und festigen. Er entmachtet schließlich die Stammesältesten, allerdings gibt es dadurch nun keine politische Kraft mehr, die Entschlüsse des Königs korrigieren oder verhindern kann. Der Weg ist zwar frei für eine kraftvolle, zielstrebige Politik der Könige Israels, aber auch für königliche Fehlentscheidungen und Willkürakte.