Im Hollywood-Film der 30er Jahre streiten Mann und Frau auf Augenhöhe. Der moderne Geschlechterkampf führt Männer düpiert ins Finale. Blitzgescheite Sirenen stehen dominant im Happy End. Besonders degradiert und vorgeführt werden Männer in Filmen des Studios Paramount, der frechsten und schamlosesten Filmfabrik der Vorkriegszeit. Diese Analyse zeigt am Beispiel der Paramount-Filme mit Marlene Dietrich, wie Produzenten und Regisseure Sabotage am gesellschaftlichen Grundkonsens verübten und reiht ihr Werk ein in die Gesamtproduktion des Studios der 1930er Jahre, das mit gehobener Unterhaltung das Publikum zu provozieren suchte. Spielfilm erweist sich als sozialhistorisch bedeutsame Quelle zur Einordnung langfristig wirkender Prozesse.
Kein Held im Happy End (German Edition)
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