Im November 1993 taucht in einer mittelgroßen Universitätsstadt ein Landstreicher auf. Er führt ein Fahrrad mit Anhänger und einen Hund mit sich. Etwa eine Woche streift er scheinbar ziellos durch die Stadt und über den Campus. Dann wird er eines Morgens tot mit dem Kopf in einem kleinen Tümpel gefunden, den die Studenten „Atomsee“ nennen. Kommissar Geyer beginnt zu ermitteln. Seine Recherchen führen ihn zunächst in das Milieu rechtskonservativer Burschenschaftler. Doch wer war der Tote? Was wollte er in der Stadt? An wem wollte er sich rächen und wofür? Und was war der Auslöser für seine Rückkehr nach so vielen Jahren? Erst als Geyer herausfindet, dass der Tote vor seinem Leben auf der Straße unter seinen Kollegen als Genie galt, gelingt ihm der Durchbruch. Ein Zeitungsausschnitt, ein behindertes Kind und eine Bisswunde bringen ihn auf die richtige Spur. Während seiner Ermittlungen taucht Geyer zugleich immer tiefer in das Obdachlosenmlieu ein bis er fast mit ihm verschmilzt. "Kommissar-Geyers letztes Semester" ist ein fesselnder Campus- und Wissenschaftskrimi, der das Leben in einer Universitätsstadt realistisch beschreibt und nostalgische Erinnerungen weckt. Nicht zuletzt zeichnet der Roman fast beiläufig ein melancholisches, düsteres Bild einer kalten Leistungsgesellschaft.
Kommissar Geyers letztes Semester: Ein Campus-Krimi (German Edition)
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