Unser alltägliches Leben wird heute allenthalben von den neuen Medien dominiert: Sie regeln unsere Kommunikation, steuern unsere Weltwahrnehmung und sichern unsere Erinnerungen. Und so stehen wir wohl erst am Beginn einer Entwicklung, in deren weiterem Verlauf sich unsere gesamte Lebenswirklichkeit in ein ganz und gar mediatisiertes Universum transformiert. Die Welt scheint sich dabei mehr und mehr unserem direkten Zugriff zu entziehen, und wir selbst drohen uns allmählich in Cyborgs zu verwandeln.
Die Stimmen all derer, die diese Entwicklung in den düstersten Farben beschreiben, werden immer lauter. Doch sind die Kategorien der Unmittelbarkeitserfahrung, auf die diese rekurrieren bei genauerer Betrachtung tatsächlich tragfähig? Wird unsere Realität also tatsächlich immer virtueller – oder zeichnet sich nicht vielmehr am Horizont bereits eine völlig neue, äußerst sinnliche, Form des menschlichen Da-Seins ab…?
Die Stimmen all derer, die diese Entwicklung in den düstersten Farben beschreiben, werden immer lauter. Doch sind die Kategorien der Unmittelbarkeitserfahrung, auf die diese rekurrieren bei genauerer Betrachtung tatsächlich tragfähig? Wird unsere Realität also tatsächlich immer virtueller – oder zeichnet sich nicht vielmehr am Horizont bereits eine völlig neue, äußerst sinnliche, Form des menschlichen Da-Seins ab…?