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    Menschenrechtsfilm – Mediale Praxis als kultureller Diskurs

    Por Julia Schell

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    Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 1,0, Freie Universität Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Die zentrale These dieser Arbeit liegt in der doppelten Bedeutungsstruktur des Titel bereits in ihrer kürzesten Form vor: dass der Menschenrechtsfilm, als Artefakt in medialer Form, das Ergebnis eines kulturellen Diskurses ist; dass er aber ebenso als eine spezifische Manifestation medialer Praktiken den kulturellen Diskurs ersetzt oder ergänzt.
    ‚Filme, die sich mit der Menschenrechtsthematik beschäftigen’ – diese Minimaldefinition formuliert einen guten Arbeitsbegriff, darf aber nicht darüber hinweg täuschen, dass es sich dabei um eine notwendige, keinesfalls aber eine hinreichende Bedingung handelt. Die Schlussfolgerung liegt zwar nahe, dass es sich beim Untersuchungsgegenstand lediglich um die begriffliche Verkleidung eines politischen Phänomens handelt, das Berührungspunkte mit der Filmtheorie nur insofern aufweist, als es sich des Mediums Film für seine ‚Botschaften’ bedient. Dass dies mitnichten der Fall ist, soll Ausgangspunkt der Analyse sein – denn durch die Reduzierung der Sache auf ‚Politik in audiovisueller Form’ würde auch der genuin filmische Kontext von Produktion und Filmförderung, Präsentation und Wettbewerb im Rahmen von Festivals als auch Rezeption und Kritik innerhalb von Kinokultur ausgeblendet. Es handelt sich beim Menschenrechtsfilm also nicht nur um eine strukturelle Kopplung – um es mit Luhmann auszudrücken – der gesellschaftlichen Systeme Filmkunst und Politik. Der ‚Mehrwert’ dieser Verbindung liegt nicht allein in der quantitativen, infrastrukturell bedingten Aufwertung durch die Reichweite des Mediums. Vielmehr ergibt sich die Verbindung aus einer spezifischen Affinität der filmischen Form für den philosophischen Gegenstand der Menschenrechte. Mit dem Hinweis, dass es sich beim Menschenrechtsfilm weder um eine eigenständige filmische Gattung, noch ein neues Genre handelt, sei auch vorweg genommen, dass diese Arbeit sich primär daran abarbeitet, einen Eindruck von der Komplexität des Gegenstands zu geben und, damit einhergehend, Anreize und Ansätze für eine weiterführende Forschung. Eine adäquate Erfassung und Beschreibung des Gesamtkomplexes zu leisten, bleibt zukünftigen Analysen vorbehalten. Es gilt also vielmehr, zunächst einmal eine Landkarte der zu thematisierenden Diskurse und Systeme zu skizzieren.
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