Alex saß am Tisch seines Hauses am Meer. Regen prasselte gegen das Fenster. Er legte die Feder beiseite und lehnte sich auf seinem Stuhl zurück. Einen Moment lang schloss er die Augen und wischte sich mit seinem Ärmel Schweißtropfen von der Stirn. Obwohl er schwitzte, fror er. Seine linke Hand schmerzte vom Schreiben und er zog die Decke fester um sich. Lange Zeit starrte auf das eng beschriebene Papier. Gott sei Dank, dass ich es noch geschafft habe, dachte er bei sich, rechtzeitig bevor… Er würde nie wieder schreiben. Bald wäre er zu schwach, eine Feder zu halten. Die in aller Eile dahingeschriebenen Zeilen bewahrten seine eigene Geschichte - die Geschichte seines Lebens. Für seinen Sohn, der noch zu klein war, um sich später an ihn zu erinnern.
Regenbogenkind (German Edition)
Sobre
Talvez você seja redirecionado para outro site