Der Seegang ist ein hydromechanischer Vorgang, wobei der Wechselwirkung zwischen Hydrosphäre und Atmosphäre große Bedeutung zukommt. Während man in vielen Zweigen der Naturwissenschaften für bestimmte Vorgänge in der Natur feste Gesetze in mathematischer Formulierung kennt, ist die formelmäßige vollständige Beschreibung des Seegangs sehr schwierig.
Die Erdoberfläche variiert in ihren Höhen von 8850 m (Mount Everest) bis zu einer Tiefe von 11022 m (Vitiaz Tiefe in Mariana Trench, westlicher Nord Pazifik). Anhand einer geologischen Zeitskala kann man sehen, dass die Position der Küstenlinie von der Menge des zur Verfügung stehenden Wassers abhängt, welche hauptsächlich von den Eis und Schneevorräten in der Antarktis und Grönland abhängt, und zu einem geringen Teil an der allgemeinen Wassertemperatur (Wasser dehnt sich bei Wärme aus, so dass der Wasserspiegel während Wärme Perioden steigt). Charakteristisch für die Wasser-Land-Verteilung, die vom Klima abhängt, ist, dass die vom Wasser bedeckten Gebiete stetig wachsen. Insgesamt sind in der nördlichen Hemisphäre 61% der Weltoberfläche von Wasser bedeckt und in der südlichen Hemisphäre 81%, so dass der weltweite Durchschnitt bei 71% liegt. Wenn man eine „Land Hemisphäre“ und eine „Wasser Hemisphäre“ bilden würde, so würde der Pol der „Land Hemisphäre“ an der Loire in Frankreich liegen (53% Wasseranteil) und der Pol der „Wasser Hemisphäre“ irgendwo bei Neuseeland (89% Wasseranteil). Im Durchschnitt liegt die gesamte Erdhöhe bei –2440 m, der Land Durchschnitt bei +840m und die durchschnittliche Wassertiefe bei –3795 m. Die Ozeane sind in Tiefseebereiche, Gräben, Flachwasserbereiche und andere extreme Tiefen- oder Höhenmerkmale eingeteilt. Damit liegt die durchschnittliche Wassertiefe bei unter 4 km. Wenn man einen Zirkel nimmt und einen Kreis mit einem Radius von 15 cm ziehen würde, würde die Bleistift Line gerade einmal die Erdkruste (30 km) darstellen. Die Linie wäre schon zu dick für die Ozeanische Kruste (10 km). Somit ist der Ozean nur ein sehr dünner flüssiger Überzug. Wenn die Erde ein Basketball wäre, würde man gerade noch bemerken, dass der Ball feucht ist.
Wenn man nun aber bedenkt, dass alleine bei einer ausgereiften Wind See im Nordatlantik bei Bft 6-7 eine Wassermasse von mehreren tausend Tonnen bewegt wird, kann man erkennen, dass der Seegang für die Seefahrt eine große Rolle spielt. Das alltägliche Leben an Bord wird stark von den Seegangs Verhältnissen bestimmt. Durch den Seegang verändern sich die Manövriereigenschaften und bei hohem Seegang können infolge Resonanzerscheinungen und der Lage des Schiffes zur einzelnen Welle Stabilitätsgefährdungen eintreten. Der Seegang lässt sich im statistischen Sinne, nämlich durch ein Seegangs Spektrum darstellen. Dieser Beschreibung liegt das Modell einer Überlagerung von vielen harmonischen Elementarwellen mit verschiedenen Wellenlängen und mit zufälligen Phasenwinkeln zugrunde. Wenn man nun den Zusammenhang zwischen dem Seegang und dem Verhalten des Schiffes im Sinne der Regelungstechnik als den zwischen Eingangssignal Sw und dem Antwortsignal S eines Systems Y darstellt, so kann man den Seegang als Eingangssignal definieren.
Die Erdoberfläche variiert in ihren Höhen von 8850 m (Mount Everest) bis zu einer Tiefe von 11022 m (Vitiaz Tiefe in Mariana Trench, westlicher Nord Pazifik). Anhand einer geologischen Zeitskala kann man sehen, dass die Position der Küstenlinie von der Menge des zur Verfügung stehenden Wassers abhängt, welche hauptsächlich von den Eis und Schneevorräten in der Antarktis und Grönland abhängt, und zu einem geringen Teil an der allgemeinen Wassertemperatur (Wasser dehnt sich bei Wärme aus, so dass der Wasserspiegel während Wärme Perioden steigt). Charakteristisch für die Wasser-Land-Verteilung, die vom Klima abhängt, ist, dass die vom Wasser bedeckten Gebiete stetig wachsen. Insgesamt sind in der nördlichen Hemisphäre 61% der Weltoberfläche von Wasser bedeckt und in der südlichen Hemisphäre 81%, so dass der weltweite Durchschnitt bei 71% liegt. Wenn man eine „Land Hemisphäre“ und eine „Wasser Hemisphäre“ bilden würde, so würde der Pol der „Land Hemisphäre“ an der Loire in Frankreich liegen (53% Wasseranteil) und der Pol der „Wasser Hemisphäre“ irgendwo bei Neuseeland (89% Wasseranteil). Im Durchschnitt liegt die gesamte Erdhöhe bei –2440 m, der Land Durchschnitt bei +840m und die durchschnittliche Wassertiefe bei –3795 m. Die Ozeane sind in Tiefseebereiche, Gräben, Flachwasserbereiche und andere extreme Tiefen- oder Höhenmerkmale eingeteilt. Damit liegt die durchschnittliche Wassertiefe bei unter 4 km. Wenn man einen Zirkel nimmt und einen Kreis mit einem Radius von 15 cm ziehen würde, würde die Bleistift Line gerade einmal die Erdkruste (30 km) darstellen. Die Linie wäre schon zu dick für die Ozeanische Kruste (10 km). Somit ist der Ozean nur ein sehr dünner flüssiger Überzug. Wenn die Erde ein Basketball wäre, würde man gerade noch bemerken, dass der Ball feucht ist.
Wenn man nun aber bedenkt, dass alleine bei einer ausgereiften Wind See im Nordatlantik bei Bft 6-7 eine Wassermasse von mehreren tausend Tonnen bewegt wird, kann man erkennen, dass der Seegang für die Seefahrt eine große Rolle spielt. Das alltägliche Leben an Bord wird stark von den Seegangs Verhältnissen bestimmt. Durch den Seegang verändern sich die Manövriereigenschaften und bei hohem Seegang können infolge Resonanzerscheinungen und der Lage des Schiffes zur einzelnen Welle Stabilitätsgefährdungen eintreten. Der Seegang lässt sich im statistischen Sinne, nämlich durch ein Seegangs Spektrum darstellen. Dieser Beschreibung liegt das Modell einer Überlagerung von vielen harmonischen Elementarwellen mit verschiedenen Wellenlängen und mit zufälligen Phasenwinkeln zugrunde. Wenn man nun den Zusammenhang zwischen dem Seegang und dem Verhalten des Schiffes im Sinne der Regelungstechnik als den zwischen Eingangssignal Sw und dem Antwortsignal S eines Systems Y darstellt, so kann man den Seegang als Eingangssignal definieren.