Der deutsche Mann will immer der Beste sein und den Größten haben, in allen Hinsichten. Und die deutsche (Ehe)Frau schaut sich das oft devot und schweigend an. Nur wenn es Streitigkeiten gibt mit Nachbarn, Verwandten und Beamten ziehen sie an einem Strang.
Die Deutschen führen quasi ein Doppelleben. Sie fordern von anderen was sie selbst nicht einbringen wollen. Sie sind sehr tolerant für sich selbst aber kaum für andere. Dazu finden sie ihr Eigentum sehr wichtig und verlangen von anderen davon fern zu bleiben (mein Haus, mein Boot, meine Schlampe usw.). Aber sie verwenden selbst einen großen Teil des Tages um bei anderen reinzuschauen (noch schlimmer: bespitzeln), sich bei anderen einzumischen und anderen vorzuschreiben was die zu tun und zu lassen haben. Vor allem dort wo die Leute zu nahe bei (oder auf) einander wohnen (Plattenbau, Mehrfamilienhaus) oder in zu kleinen Büroräumen arbeiten (Firma, Puff).
In der Welt der Arbeit ist die Kluft zwischen den Geschlechtern deutlich schmaler geworden aber der Mann ist noch immer der Chef zu Hause. Am wichtigsten sind noch immer die Pünktlichkeit, sogar wenn Steuern bezahlt werden müssen, die Relativität in jeder Hinsicht, das (EU-mäßig) völlig überholte ‘Sie’ und ‘Du’, die Hauptbuchstaben bei Hauptwörter und diese furchtbare Rumschleimerei wenn man sich Vorteile verschaffen will (lecken nach oben) und beim eventuellem Erfolg die knallharte Art sich an höchster Stelle zu profilieren (treten nach unten).
Außerdem kommunizieren sie kaum oder knapp mit einander, das gilt besonders für Baden-Württemberg wo man oft nur (un)gewisse Laute ausstößt die innerhalb vom Schwabenland verständlich sind aber nicht reichen für eine Reise (und notwendige Kommunikation) in ein anderes Bundesland, geschweige ein europäisches Land oder sogar noch weiter weg.
Absolute Höhepunkte im positiven Sinn sind aber die EM und WM Fußball wo fast alle Deutschen sich duzen, ausgelassen feiern und von sich selbst und anderen genießen. Bis die Mannschaft irgendwann verliert und mit den Gartenfesten, Girlanden, Kränzen und leeren Bierdosen die Fröhlichkeit und Unbefangenheit wieder für zwei Jahre begraben werden. Und alle sich wieder siezen. Ordnung muss sein! Und Abstand, und Respekt! Meint man.
Für mich darf es jedes Jahr eine EM oder WM geben! Dann würde ich die Deutschen immer lieben! Die Frauen mag ich sowieso schon. Sie gehören zu den liebsten und schönsten in Europa. Sie brauchen nur ein Bisschen mehr Zuwendung, Chef!
Was in meinen Augen am wichtigsten wäre? Manche Deutschen wären einfach froh dass ihnen mal jemand zuhören würde. Nichts wie ran jetzt! Schmusekurs ist angesagt. Und nicht nur im Internet!
P.S. Alle schwäbischen Sprüche im Buch sind aus verständlichem Grund auf Hochdeutsch.
Die Deutschen führen quasi ein Doppelleben. Sie fordern von anderen was sie selbst nicht einbringen wollen. Sie sind sehr tolerant für sich selbst aber kaum für andere. Dazu finden sie ihr Eigentum sehr wichtig und verlangen von anderen davon fern zu bleiben (mein Haus, mein Boot, meine Schlampe usw.). Aber sie verwenden selbst einen großen Teil des Tages um bei anderen reinzuschauen (noch schlimmer: bespitzeln), sich bei anderen einzumischen und anderen vorzuschreiben was die zu tun und zu lassen haben. Vor allem dort wo die Leute zu nahe bei (oder auf) einander wohnen (Plattenbau, Mehrfamilienhaus) oder in zu kleinen Büroräumen arbeiten (Firma, Puff).
In der Welt der Arbeit ist die Kluft zwischen den Geschlechtern deutlich schmaler geworden aber der Mann ist noch immer der Chef zu Hause. Am wichtigsten sind noch immer die Pünktlichkeit, sogar wenn Steuern bezahlt werden müssen, die Relativität in jeder Hinsicht, das (EU-mäßig) völlig überholte ‘Sie’ und ‘Du’, die Hauptbuchstaben bei Hauptwörter und diese furchtbare Rumschleimerei wenn man sich Vorteile verschaffen will (lecken nach oben) und beim eventuellem Erfolg die knallharte Art sich an höchster Stelle zu profilieren (treten nach unten).
Außerdem kommunizieren sie kaum oder knapp mit einander, das gilt besonders für Baden-Württemberg wo man oft nur (un)gewisse Laute ausstößt die innerhalb vom Schwabenland verständlich sind aber nicht reichen für eine Reise (und notwendige Kommunikation) in ein anderes Bundesland, geschweige ein europäisches Land oder sogar noch weiter weg.
Absolute Höhepunkte im positiven Sinn sind aber die EM und WM Fußball wo fast alle Deutschen sich duzen, ausgelassen feiern und von sich selbst und anderen genießen. Bis die Mannschaft irgendwann verliert und mit den Gartenfesten, Girlanden, Kränzen und leeren Bierdosen die Fröhlichkeit und Unbefangenheit wieder für zwei Jahre begraben werden. Und alle sich wieder siezen. Ordnung muss sein! Und Abstand, und Respekt! Meint man.
Für mich darf es jedes Jahr eine EM oder WM geben! Dann würde ich die Deutschen immer lieben! Die Frauen mag ich sowieso schon. Sie gehören zu den liebsten und schönsten in Europa. Sie brauchen nur ein Bisschen mehr Zuwendung, Chef!
Was in meinen Augen am wichtigsten wäre? Manche Deutschen wären einfach froh dass ihnen mal jemand zuhören würde. Nichts wie ran jetzt! Schmusekurs ist angesagt. Und nicht nur im Internet!
P.S. Alle schwäbischen Sprüche im Buch sind aus verständlichem Grund auf Hochdeutsch.