We love eBooks
    Baixar Sohn der Alpen (German Edition) pdf, epub, eBook

    Sohn der Alpen (German Edition)

    Por Ernesto

    Sobre

    Eine Erzählung aus den Religionskämpfen der Schweiz!
    Diese Geschichte wurde von mir von Alt auf Neu umgeschrieben, um auf die Hintergründe hinzuweisen!
    Um ihnen zu zeigen das sich von damals bis heute eigentlich nichts geändert hat.
    Die Intrigen, das benutzen anderer Menschen, um an Macht, Ruhm und Geld derer zu gelangen, hat es schon immer gegeben und wird es immer geben. Nur das im laufe der Jahrhunderte sich alles der Zeit angepaßt hat.

    Ein Angstschrei entfuhr den Lippen des Vaters.
    Ihm schwanden fast die Sinne. Frieda war Totenbleich geworden.
    Doch ein Blick auf den Vater gab ihr neue Kraft.
    Hoch richtete sie ihre schlanke Gestalt empor und rief furchtlos.
    Stoßt nur zu! Den Leib könnt ihr töten!
    Aber die Seele vermöget Ihr nimmer zu töten!
    Das Auge der Glaubens mutigen Jungfrau strahlte im überirdischem Licht.
    Jede Spur von Angst oder Todesfurcht war geschwunden.
    Ohne zu zucken, blickte sie in die wilden Gesichter und erwartete
    den Todesstoß.
    Die Mörder, durch solch kühne Sprache stutzig gemacht, wichen einen
    Schritt zurück.
    Doch nur einen Augenblick.
    Dann brachen sie in ein lautes Hohngelächter aus, und der gefesselte Kuno
    sah voll namenloser Angst, wie einer den Arm hob, um ihr den letzten Stoß
    zu versetzen.
    In demselben Augenblick hörte man einen gellenden Schrei.
    Der kam von dem kleinem Niklas.
    Der blödsinnige Knabe hatte bis jetzt teilnahmslos an der Erde gekauert
    und in die Flammen gestarrt.
    Plötzlich aber schien ihm ein Verständnis für die Lage der Schwester zu
    kommen.
    Er sprang auf, warf sich zwischen die Mörder, und ehe es jemand hindern
    konnte, fing er den Stoß mit seiner Brust auf und sank tödlich getroffen zu
    Boden.
    Der greise Vater stieß einen Mark erschütternden Wehe ruf aus.
    Er warf sich über den Knaben und schien seine eigene sowohl als Friedas
    Lage ganz vergessen zu haben.
    Niklas lag starr und bewußtlos da.
    Sie waren schon fast gebrochen.
    Eine Weile haftete sein stierer Blick auf dem Antlitz des Vaters.
    Dann hob er mit Mühe den Arm und wies gen Himmel.
    Ein seliges Lächeln glitt über sein blasses Gesicht.
    Noch ein Atemzug, und er hatte ausgelitten.
    Selbst die rohen Männer mochten etwas von dem heilgen Schauer der
    Ewigkeit spüren, denn sie waren ganz still geworden.
    Gleich darauf aber erinnerten sie sich des Junkers, und ihre ganze Rohheit
    erwachte wieder.
    Sie stießen den hilflos Daliegenden mit den Füßen, warfen sich mit
    wüstem Lachen über ihn und schleppten ihn die Klosterhöhe hinan.
    Sie mochten wohl ahnen, daß es höchste Zeit sei, ihr Opfer in
    Sicherheit zu bringen.
    Kaum waren sie fort, da knallte ein Büchsenschuß, und zwei Männer
    kamen eiligen Schrittes nach der Brandstätte.
    Ihr kommt zu spät edler Herr! Sagte Lienhard traurig.
    Mein Haus liegt in Trümmern, mein Kind ist gemordet.
    Der Angeredete war der Freiherr von Walden, sein Begleiter der
    Jägerbursche Rudi.
    Er fing die ohmächtig hinsinkende Frieda in seinen starken Armen auf.
    Doch wir müssen uns wieder nach dem kleinem Seppi umsehen.
    Als er merkte, daß man den Junker gefangen ins Kloster gebracht war er
    vor schrecken zu Boden gefallen.
    Bald aber kam er wieder zu sich.
    Noch immer hörte er die Stimme seines Freundes Kuno und dazwischen
    das Hohnlachen der Häscher und die salbungsvollen Worte des Pater
    Crispin.
    Er konnte hören, wie der Junker in die Zelle gesperrt wurde, die er selbst
    soeben verlassen.
    Er hörte auch, wie die Männer die oberen Räume des Klosters wieder
    verließen und lärmend die Treppe hinunter polterten.
    Zitternd vor Aufregung wartete Seppi, bis auch drunten alles still war.
    Endlich, es mochte wohl eine Stunde vergangen sein, schlich er leise,
    unhörbar davon.
    Kunos Arme waren noch immer auf dem Rücken gefesselt.
    Doch die Füße waren frei.
    In seiner zornigen Erregung ging er mit großen Schritten in seinem Kerker
    auf und ab, bis er sich endlich erschöpft auf einer hölzernen Pritsche
    niederließ.
    Ach !
    Er fühlte nur zu gut, daß der Tod sein Los sein würde, wenn er ni
    Baixar eBook Link atualizado em 2017
    Talvez você seja redirecionado para outro site

    Relacionados com esse eBook

    Navegar por coleções