Nach dem Tod ihrer Mutter fliehen die beiden Halbschwestern Melanie und Athina aus London. Melanie hat eine Arbeit angenommen in einer kleinen Privatschule in den Highlands. Melanie und Athina fühlen sich in ihrem alten Zuhause nicht mehr sicher, denn sie vermuten, dass die Mutter mit einer bestimmten Absicht ermordet wurde. Die Polizei jedoch glaubt nicht daran. Deshalb bleibt ihnen nur die Flucht weit weg vom Tatort.
Doch die Fahrt nach Schottland wird zu einem Horrortrip. Im Zug werden eine Frau und ihr Hund ermordet. Von diesem Moment an geht mit Athina, der bildschönen Dreizehnjährigen, eine seltsame Verwandlung vor sich. Immer wieder sieht das Mädchen den schönen weißen Hund der Toten, der ebenfalls umgebracht wurde. Sie nennt ihn Countess - Prinzessin. Keiner außer Athina kann diesen Hund sehen.
Endlich kommen sie an ihrem Ziel an, aber da ist keine Privatschule. Daisy, die ebenfalls in ihrem Abteil mitgereist ist, nimmt sie mit auf das Castle ihres Bruders.. Und dort erwartet sie das Grauen, vor dem die Schwestern eigentlich fliehen wollten
Leseprobe:
Daisys Blick fiel auf Athina, die wie erstarrt in die entgegengesetzte Richtung starrte. Und dann sah die junge Frau, was das Mädchen so faszinierte. In einer schmucklosen Holzkiste wurde die Tote aus dem Zug gehoben und in Richtung Ausgang getragen. Ein Mann, der aussah als sei er ein Polizeiinspektor, begleitete in geringem Abstand den einsamen Trauerzug, und auf einem kleinen Wagen wurde, in die Decke aus dem Abteil gehüllt, die Leiche des weißen Hundes weggebracht. „Melanie, schau…“, sagte Daisy leise. Ihre Stimme zitterte und man konnte Angst darin hören. „Vermutlich ist der Mörder ebenfalls an dieser Station ausgestiegen und wir sind ihm vielleicht sogar begegnet.“
Athina schüttelte den Kopf. „Er ist gleich an der nächsten Station ausgestiegen, als er seine Tat erledigt hatte“, murmelte sie, ohne den Blick von dem gespenstischen Bild zu wenden. „Aber er ist nicht zufrieden. Er hat einen Fehler gemacht.“
Mit wachsendem Entsetzen beobachtete Melanie ihre kleine Schwester, die ihr immer unheimlicher wurde. Seit sie aus London abgefahren waren hatte sie sich auf erschreckende Weise verändert. Zwar hatte sie früher schon gelegentlich seltsame Dinge geredet und Geschichten erzählt, die niemand verstehen konnte. Doch ihr Verhalten jetzt war damit nicht vergleichbar.
Auch Daisy war auf das seltsame Verhalten der Dreizehnjährigen aufmerksam geworden, obwohl ihr Blick noch immer in die Richtung ging, wo der unheimliche Leichenzug verschwunden war. „Wie meinst du das, dass er einen Fehler gemacht hat?“
„Er hat nicht die Frau gemeint. Es ist eine Verwechslung“, murmelte Athina und wirkte wie erstarrt. „Er wird wiederkommen und wieder einen Fehler machen. Er hat Angst und er hasst furchtbar.“
„Wen hasst er?“, fragte Melanie mit ängstlicher Stimme. „Weißt du, wen er so furchtbar hasst dass er ihn umbringen will?“
Athina schaute an ihrer Schwester vorbei, ihr Blick ging ins Leere. Ihre Lippen bewegten sich, aber es war kein Ton zu hören. Fast konnte man meinen, ihre Stimme würde sich weigern, das auszusprechen, was gesagt werden sollte.
„Sprich bitte lauter, Athina, ich kann dich nicht verstehen. Wen will er umbringen?“
Wie erwachend starrte das Mädchen Melanie an. Wieder bewegten sich ihre Lippen. „Dich“, sagte sie leise. Dann brach sie in Tränen aus.
Doch die Fahrt nach Schottland wird zu einem Horrortrip. Im Zug werden eine Frau und ihr Hund ermordet. Von diesem Moment an geht mit Athina, der bildschönen Dreizehnjährigen, eine seltsame Verwandlung vor sich. Immer wieder sieht das Mädchen den schönen weißen Hund der Toten, der ebenfalls umgebracht wurde. Sie nennt ihn Countess - Prinzessin. Keiner außer Athina kann diesen Hund sehen.
Endlich kommen sie an ihrem Ziel an, aber da ist keine Privatschule. Daisy, die ebenfalls in ihrem Abteil mitgereist ist, nimmt sie mit auf das Castle ihres Bruders.. Und dort erwartet sie das Grauen, vor dem die Schwestern eigentlich fliehen wollten
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Daisys Blick fiel auf Athina, die wie erstarrt in die entgegengesetzte Richtung starrte. Und dann sah die junge Frau, was das Mädchen so faszinierte. In einer schmucklosen Holzkiste wurde die Tote aus dem Zug gehoben und in Richtung Ausgang getragen. Ein Mann, der aussah als sei er ein Polizeiinspektor, begleitete in geringem Abstand den einsamen Trauerzug, und auf einem kleinen Wagen wurde, in die Decke aus dem Abteil gehüllt, die Leiche des weißen Hundes weggebracht. „Melanie, schau…“, sagte Daisy leise. Ihre Stimme zitterte und man konnte Angst darin hören. „Vermutlich ist der Mörder ebenfalls an dieser Station ausgestiegen und wir sind ihm vielleicht sogar begegnet.“
Athina schüttelte den Kopf. „Er ist gleich an der nächsten Station ausgestiegen, als er seine Tat erledigt hatte“, murmelte sie, ohne den Blick von dem gespenstischen Bild zu wenden. „Aber er ist nicht zufrieden. Er hat einen Fehler gemacht.“
Mit wachsendem Entsetzen beobachtete Melanie ihre kleine Schwester, die ihr immer unheimlicher wurde. Seit sie aus London abgefahren waren hatte sie sich auf erschreckende Weise verändert. Zwar hatte sie früher schon gelegentlich seltsame Dinge geredet und Geschichten erzählt, die niemand verstehen konnte. Doch ihr Verhalten jetzt war damit nicht vergleichbar.
Auch Daisy war auf das seltsame Verhalten der Dreizehnjährigen aufmerksam geworden, obwohl ihr Blick noch immer in die Richtung ging, wo der unheimliche Leichenzug verschwunden war. „Wie meinst du das, dass er einen Fehler gemacht hat?“
„Er hat nicht die Frau gemeint. Es ist eine Verwechslung“, murmelte Athina und wirkte wie erstarrt. „Er wird wiederkommen und wieder einen Fehler machen. Er hat Angst und er hasst furchtbar.“
„Wen hasst er?“, fragte Melanie mit ängstlicher Stimme. „Weißt du, wen er so furchtbar hasst dass er ihn umbringen will?“
Athina schaute an ihrer Schwester vorbei, ihr Blick ging ins Leere. Ihre Lippen bewegten sich, aber es war kein Ton zu hören. Fast konnte man meinen, ihre Stimme würde sich weigern, das auszusprechen, was gesagt werden sollte.
„Sprich bitte lauter, Athina, ich kann dich nicht verstehen. Wen will er umbringen?“
Wie erwachend starrte das Mädchen Melanie an. Wieder bewegten sich ihre Lippen. „Dich“, sagte sie leise. Dann brach sie in Tränen aus.