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    Valkis oder Die Geburt Europas (German Edition)

    Por Peter Rupper

    Sobre

    Ein verirrter Krieger im Regen. Ein Überfall auf ein schutzloses Dorf. Ein Junge, der alle Sprachen spricht. Eine verratene Festung. Ein erzwungener Treueeid. Eine Hinrichtung auf Raten. Eine wiederauferstandene Tote. Eine wundersame Verwandlung. Zwei Brüder auf Rachemission. Ein Angriff in den Thermen. Eine brennende Stadt. Eine Flucht durch Kloaken. Zwei geraubte Kinder. Die gegeneinander verschworenen Verschwörer. Ein Verlies voller Leichen. Hunger und Zweikampf. Eine Befreiung und dreihundert Überläufer. Ein Weg über die Berge. Drei Dämonen im Schnee. Sklaven und Kaufleute. Ein Gemetzel im Sturm. Ein gestrandetes Schiff. Eine griechische Prinzessin. Ein monströser Senator. Viel falscher und ein wahrer Zauber. Die Höhle der Wisente. Eine besiegte Armee und eine ungeschlagene Schlacht. Ein König und seine Brüder. Ein neunzigjähriger Heerführer. Der Schatz der toten Welt und ihre toten Hüter. Ein Bruderkampf. Ein Kaiser, der sich selbst besiegt. Eine Stadt, die sich selbst zerstört. Eine Zukunft im beschlagenen Spiegel. Eine Suche nach der Welt von Morgen.

    Im Jahre 557 christlicher Zeitrechnung sind vom Römischen Reich nur noch Trümmer übrig. Die Menschen vegetieren in einer Welt der Gewalt, einer Welt ohne Frieden, ohne Recht und ohne Hoffnung. Die Tore zu einer neuen Welt öffnen sich zuerst im von Goten beherrschten Spanien – und den Schlüssel hat eine Frau namens Valkis.

    "Mit einem Wutschrei, der durch fest zusammengepresste Zähne zu einem zischenden Ächzen zerquetscht wurde, sprang er vom Pferd, riss dabei, fast gedankenlos in einer tausendfach eingeübten Bewegung, das Schwert aus der am Sattel hängenden Scheide und hieb mit aller Kraft auf einen umgestürzten Baumstamm ein, über den das Tier beinahe gestolpert wäre. Mit jedem Schlag fluchte er, stumm und erbittert, fluchte auf den Wald, der ihn umgab, den Regen, der seine Kleider durchtränkte, die Nacht, die ihn seit Stunden nicht losließ, den Weg, der sich nicht finden ließ, die Sterne, die sich hinter Wolken verbargen, und auf sich selbst, den er als einzigen dafür verantwortlich machen konnte, in diese Lage geraten zu sein. Das morsche, mit Nässe vollgesogene Holz schluckte die Schläge dumpf und träge, als ob die Wunden, die die Klinge ihm beibrachte, seine traumlose Verwesung nicht mehr aufschrecken konnten, und nur ein paar zerbröselnde Splitter sprangen müde in die Luft. Der Regen fiel weiter, leicht und stetig wie seit Stunden, auf die Blätter der Bäume, mit dem immer gleichen, einschläfernd prickenden Geräusch, und die Tropfen rannen und sprangen und tanzten von Blatt zu Blatt, bis sie am Boden auf das vorjährige Laub tapsten, liefen in kleinen Rinnsalen die schrundigen Rinden hinab, sickerten leise glucksend in die Erde zwischen den Wurzelsträngen, leimten gelbfaulendes Laub zu zähschleimigem Teig zusammen, spülten toten Käfern ein Grab aus und sprengten die Schalen tauber Samenkapseln. Die mondlose Nacht blieb dunkel, der Wald verschlossen und der Himmel verhangen. Der Zorn des Kriegers traf nur ins Nichts."
    Baixar eBook Link atualizado em 2017
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